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Awesome HipHop Humans

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Queer*Fem*Rap im deutschsprachigen Raum

Eine beeindruckende, awesome :) Sammlung von 57 Beiträgen, darunter 13 aus trans/nichtbinärer Perspektive. Verlagsbeschreibung, Beitragende und Inhaltsverzeichnis:

 

Surprise: Auch Feminist*innen und Queers feiern HipHop

Awesome HipHop Humans sind Veranstalter*innen, DJ-Kollektive, Fans, Jornalist*innen, Aktivist*innen, Rapper*innen, Sprüher*innen, Booker*innen, Radiomacher*innen, Beatboxer*innen … Weitab vom HipHop-Mainstream hat sich im deutschsprachigen Raum im Verlauf der letzten zehn Jahre eine ausgesprochen linke, dezidiert feministische und in Teilen queere Szene entwickelt. Sie trägt eine Leidenschaft für die Möglichkeiten von HipHop in sich und hat Spaß an der politischen Artikulation. Von Anpassung oder Anbiederung an dominanzmännliche Maßstäbe: kaum eine Spur. Feministische Werte und Praxen wie Wertschätzung, Selbstbestimmung und Intersektionalität gehen in Form von Songs auf Demos, Partys und Konzerten sowie in zahlreichen Biografien auf. In »Awesome HipHop Humans« teilen Menschen, die sich mit Queer_Fem_Rap befassen und identifizieren, ihre Erfahrungen, Politisierungsprozesse, biografischen Einlassungen, subkulturellen Netzwerke und diskursiven Reflexionen. Es ist eine Bestandsaufnahme dessen, was sich an unterschiedlichen Orten im HipHop niederschlägt und was nur danach schreit, gelebt, argumentiert, gehört, wertgeschätzt und dokumentiert zu werden.

Die Beiträge schreiben die Geschichte sowohl von HipHop als auch von Feminismen fort. Sie machen etwas zugänglich, das bislang als Recherchegrundlage nicht zur Verfügung stand. Es geht um Potenziale, Widersprüche, Stagnationen, Entwick- lungen, Kraftakte und Einzigartigkeiten, und das alles im Kontext einer Kultur, die in der öffentlichen Wahrnehmung weitestgehend vom problematischen Auftreten medienwirksamer Cis-Männer überdeckt wird. Die Beiträge bestehen aus Porträts, Interviews, Briefwechseln, Songanalysen, Essays, Artikeln, Collagen, Flashlights. Ihnen liegt nicht der akademische Anspruch abgeschlossener, final ausrecherchierter Sachtexte zugrunde, stattdessen sprechen Herzensbildung und Leidenschaft.

Ergänzt wird das Buch von Literaturempfehlungen, einem Glossar und zahlreichen Kurzporträts von Rapper*innen und anderen HipHop-Aktiv(ist*inn)en.

Mit Beiträgen von: Alice Dee, Älice, Anna Groß, Ash M.O., B2BCREW, Babsi Tollwut, Bettina Lösch, Björn Beton, Bush.ida, Dominik Djialeu, Ebow, Enby Anakin, EsRap, Fatima Moumouni, FaulenzA, Femmes Am Mic, Finna, form, Freya, Frieda »Bgirl Frost« Frost, FVU aka Pexa, Gazal, Hannes Loh, Haszcara, Heidi Süß, Joelle, Kaedine, Kalle vom Dach, KEROSIN95, La Nefera, Lady Lazy, Lena Stoehrfaktor, Lia ?ahin, Lina Burghausen, Linus Volkmann, Louisa Klaßen, Mariybu, Milchjugend, Mino Riot, Molly Mönch, Murat Güngör, Nashi44, Nifty MC, nobigbutL, Philo Tsoungui, Plaeikke, Rahsa, Refpolk, Roger Rekless, Saphira, Saskia Lavaux, Sayes, Schwesta Ebra, Sharon, Singha, Sir Mantis, Sookee, Spoke, That Fuckin Sara, Tooka Tajali-Awal, Vanessa Cutraro, Wikiriot, Witch, Yasmo, Zina

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Inhaltsverzeichnis

SOOKEE/GAZAL: Intro. Rap ist Feminismussache
FINNA: Warum Musik Politik und mir cool im ganzen Overscheiß immer noch zu kalt ist
Den Zwischenraum als Ressource ­anerkennen. Sookee im Interview mit LA NEFERA
Grenzüberschreitungen zwischen Sprache und Körper. BETTINA LÖSCH im Interview mit ­FRIEDA FROST, MURAT GÜNGÖR und HANNES LOH
SHARON: Many Crowns
FEMMES AM MIC: Femmes am Mic – wurde Zeit!
TOOKA TAJALI-AWAL: »Hass Frau«. Über paradoxen Feminismus und die feministische Vielfalt im ­Deutschrap
Bei uns herrscht eine flache ­Hierarchie. Sookee im Interview mit MOLLY MÖNCH von Audiolith und VANESSA CUTRARO von Buback
BABSI TOLLWUT: Typenbusiness
YASMO: Der Trotz ist noch immer da
ZINA: Welcome to Violence. Das Verhältnis von deutschem Rap und (sexistischer) Gewalt
MILCHJUGEND: Queerfeminismus, wo ist das?
DOMINIK DJIALEU: HipHop hat mir gezeigt, dass ich ­richtig bin
Es haben sich dadurch Dinge ­aufgetan, über die ich so zuvor nie nachdenken konnte. Sookee im Chat mit MINO RIOT
LINUS VOLKMANN: Musik von und für Barbaren? Wie Popmedien am Thema Rap ­scheitern
WIKIRIOT: Ihr habt mich geheilt!
FREYA: Bist du noch im Horst-Reflex oder schaffst du schon new Pussybilities? Sprache macht’s möglich!
Ich wünsch mir generell, dass Kunst politischer wird. Sookee im Interview mit KEROSIN95
ALICE DEE: Transform
LADY LAZY und FVU aka PEXA: Das glaubt uns doch keine*r! Ein Tourtagebuch
Anna Groß: Warum wir einen »Fem* Focus« setzen
HEIDI SÜSS: Kritische Rap- und Männlichkeitsforschung. Was ist das für 1 Life?
LENA STOERFAKTOR: Ich kann meine Fresse nicht halten
KALLE VOM DACH und SAYES: »Nie nur Deko«
Es macht fucking viel Spaß!LIA ?AHIN im Gespräch mit Musikerin und Queer-Aktivistin SASKIA LAVAUX
»Ich möchte für Leute sprechen, die ausgegrenzt und diskriminiert ­werden – selbst im Rap.« Sookee im Interview mit EBOW
Der Künstlerin Respekt erweisen. Sookee im Interview mit nobigbutL
EsRap: Rap gab mir eine Stimme
HASZCARA und SIR MANTIS: Lieber Sir Mantis – Dear Haszcara. Über gemeinsame Jahre
REFPOLK: Ich bin eine Bedrohung für jeden Unterdrücker. Politischer Rap und Queerfeminismus in Griechenland und Deutschland
THAT FUCKING SARA: Gegenfrage: Wie kann man eine ganze Kultur degradieren?
Für mich löst sich da die Angst wie bei einem Therapeuten. Sookee tauscht Sprachnachrichten mit SINGHA
WITCH: Über Geschwisterlichkeit
GAZAL: Wie aus mir eine Rapperin wurde
MARIYBU: Pls nicht so aggro ok
B2BCREW: Jede*r von uns hat eine andere Facette
LOUISA KLASSEN: Jugendliche, ran ans Mic! Empowerment als Erfahrung, das eigene Ich besser zu verstehen
SOOKEE: Partyzipation – Wir können es uns richtig schön machen
SIR MANTIS: Worüber im Feminismus kaum gerappt und im Rap nicht gesprochen wird: Transmänner
Frage mich nämlich, ob ich aus diesem abstrakten Sprachgebrauch wieder Diplomatie rausgequetscht bekomm. Sookee im Austausch mit PLAEIKKE
Rap sucht sich das Publikum selbst aus. Ein Chat zwischen Sookee und FATIMA MOUMOUNI
FaulenzA: Ich bezeichne mich auch als Punk
»Ich will Leute außerhalb der Bubble für ›unangenehme‹ Themen sensibilisieren« Sookee im Gespräch mit SCHWESTA EBRA
SPOKE: Producing und Queer Studio Spaces
Schwule Mädchen. Sookee und BJÖRN BETON von Fettes Brot über einen weg-weisenden Song von 2001
BUSH.IDA: Bush.Ida aka keine hat ihren Busch lieber. Vom Ende der Scham im deutschsprachigen Rap
NASHI44: Aus der Pussy
NIFTY MC: Von Feature bis Vorbild. Vom Ende der Scham im deutsch-sprachigen Rap und darüber hinaus
LINA BURGHAUSEN (MONA LINA): »Wir sind so sehr in unsere Sonderposition hineingewachsen, dass es uns schwerfällt zu verstehen, dass wir nicht alleine sind.«
SAPHIRA: Eine Frau, die etwas bewegen kann
form: Von der Unterwerfung zur Critical Coolness – HipHop ist für alle da
JOELLE für FE*MALE TREASURE: Wir sind eine Gang – Crew Love Is True!
ROGER REKLESS: Feminismus und ich.
PHILO TSOUNGUI: Alle Wege führen zum Rap. Meine Suche nach (musikalischer) Zugehörigkeit
RAHSA: Mit Humor der Resignation trotzen und Wut rauslassen
ENBY ANAKIN: Trau dich, melde dich & spring auf!
ASH M.O.: Make Hiphop Gay Again. Warum HipHop und Queer Culture Schwestern sind und es schon immer waren
ÄLICE: … und da war die Stimme

  • Text/Illustrationen: Sookee / Gazal (Hg.)
  • Softcover, 180 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • Verlag: Ventil Verlag
  • ISBN: 978-3-95575-109-8
  • Produktnummer: SB-978-3-95575-109-8
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