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New Queer Photography

Buch

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Sehr viele beeindruckende, empowernde Bilder! Von vielen verschiedenen Künstler*innen und mit vielen Fotos von Menschen jenseits der binären Geschlechter(rollen).

Auf der Verlagsseite findet Ihr eine Auswahl der abgebildeten Fotografien. (Dort auf „Bildergalerie“ klicken.)

Verlagsbeschreibung (Deutsch weiter unten):

Art, more than anything, opens up the possibility of approaching one’s own sexuality beyond the limits imposed by taboos. Not only does it allow for a risk-free, playful exploration of gender and forbidden desires, but it is unique in capturing its contradictions.

In recent years, a young and active queer photography scene has emerged, helped in large part by social media. Indulging their desire for self-presentation, affirmation, and reflection, many photographers portray male homosexuality in particular as a private idyll. At the same time, they shine a critical light on their own and society’s approach to transsexuality and gender roles and expose the corrupting but also affirmative power of pornography.

Films, series, and mainstream cultural appropriation suggest that society has largely embraced queer lifestyles. However, a number of documentary photographers provide evidence that being gay or lesbian can still lead to marginalization, isolation, stigmatization, and violence in certain countries and communities. Their works also take the regime of sexuality itself into account and show that many bans on same-sex contact have colonial origins.

This carefully researched and richly designed book introduces around 40 contemporary photographic positions, including those of well-established photographers as well as plenty of unknown and less well-known talent.

With texts by Ben Miller from Schwules Museum Berlin.

 

Sich der Frage der eigenen Sexualität jenseits von Tabugrenzen zu nähern, ist gerade in der Kunst möglich. Sie lässt nicht nur das gefahrlose Spiel mit den Geschlechtern, mit den verbotenen Wünschen zu, sie allein erfasst ihre Widersprüchlichkeit.

Nicht zuletzt begünstigt durch die sozialen Medien, hat sich in den letzten Jahren eine junge und engagierte Szene im Bereich der queeren Fotografie etabliert. Dem Bedürfnis nach Selbstdarstellung, -vergewisserung und -spiegelung folgend, zeigen viele Fotografen vor allem das Schwulsein als private Idylle. Gleichzeitig wird der eigene und gesellschaftliche Umgang mit Transsexualität und Geschlechterrollen kritisch hinterfragt oder das Pornografische in seiner zersetzenden oder auch affirmativen Kraft gezeigt.

Filme, Serien und die Vereinnahmung durch die Mainstream-Kultur suggerieren eine breite gesellschaftliche Akzeptanz queerer Lebensmodelle. Dass Schwul- und Lesbischsein in bestimmten Ländern und Gesellschaften nach wie vor Ausgrenzung, Einsamkeit, Stigmatisierung und Gewalt bedeuten können, zeigt eindrucksvoll eine Reihe von dokumentarisch arbeitenden Fotografen, die auch die kolonialen Ursprünge vieler Verbote von gleichgeschlechtlichen Kontakten und das Regime der Sexualität selbst berücksichtigen.

Das sorgsam recherchierte und umfangreich ausgestattete Buch stellt rund 40 zeitgenössische fotografische Positionen vor, darunter bereits etablierte Namen sowie zahlreiche vom Publikum wenig beachtete oder noch unbekannte Talente.

Mit Texten von Ben Miller vom Schwulen Museum Berlin.

 

 

 

 

  • Text/Illustrationen: Benjamin Wolbergs (Hg.)
  • Hardcover, 304 Seiten
  • Sprache: Englisch
  • 24 × 30 cm
  • Verlag: Kehrer Verlag Heidelberg
  • ISBN: 978-3-86206-789-3
  • Produktnummer: FB-978-3-86206-789-3
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