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The New Queer Conscience
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Ich bin Linus

Buch

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Wie ich der Mann wurde, der ich schon immer war 

Linus Giese erzählt von seinem Weg, seinen Unsicherheiten und vielen negativen, aber auch positiven Erfahrungen. Neben Dysphorien und Euphorien, erzählt er sehr anschaulich von Mikrodysphorien hervorgerufen durch Mikroaggressionen, aber auch von Mikroaffirmationen, z. B. durch Regenbogen- oder Trans-Ally-Aufklebern an Ladenfronten. Außerdem gibt es einige Kapitel mit Tipps zu Sprache, Ansprache, Deadnames, dem * hinter Frau bzw. Mann und einigem mehr - während diese Kapitel fast wie ein Stilbruch wirken, lockern sie die Schwere der negativen Erfahrungen auf - und sind wichtig für Allies, die dieses Buch lesen. Aber Linus Giese schreibt auch viel über Solidarität, die er erfahren hat und die zugleich als Anregung dienen kann. Und - was der Untertitel zunächst vielleicht nicht vermuten lässt - über stereotypisierende Geschlechterzuschreibungen und zum Teil auch über nicht-binäre Geschlechtsidentitäten. Schade nur, dass eine gewisse Café-Kette wiederholt beim Namen genannt wird und damit implizit Werbung gemacht wird. Alles in allem jedoch: kein leichtes, aber lesenswertes Buch.

 

TW: Erfahrungsberichte von übergriffigem Sex und dem Hass, der ihm widerfahren ist

 

Hier noch die Infos von der Verlagsseite:

Ein Satz, der wie eine Selbstverständlichkeit klingt – «Ich bin Linus» –, doch er teilt sein Leben in ein Davor und Danach. Auf beeindruckende Weise erzählt Linus Giese, warum er einunddreißig Jahre alt werden musste, um laut auszusprechen, dass er ein Mann und trans ist und warum sein Leben heute vielleicht nicht einfacher, aber sehr viel glücklicher ist.
«Wer verstehen will, welche verschlungenen Wege es manchmal sein können, auf denen sich die eigene Identität entdecken lässt, wer verstehen will, wie sich eine Person immer wieder neu finden kann, wer verstehen will, was es heißt, trans zu sein, dass das nicht nur im Singular, sondern im Plural existiert, dass es ein ganzes Spektrum gibt, wie sich als trans Person leben, denken und lieben lässt – all denen sei dieses Buch ans Herz gelegt.» (Carolin Emcke)
Eigentlich ahnt er es seit seinem sechsten Lebensjahr. Doch aus Sorge darüber, wie sein Umfeld reagieren könnte und weil ihm Begriffe wie trans, queer, nicht-binär fehlen, verschweigt Linus lange, wer er wirklich ist. Mit dem Satz «Ich bin Linus» beginnt im Sommer 2017 sein neues Leben, das endlich nicht mehr von Scham, sondern Befreiung geprägt ist. Offen erzählt Linus Giese von seiner zweiten Pubertät, euphorischen Gefühlen in der Herrenabteilung, beklemmenden Arztbesuchen, bürokratischen Hürden, Selbstzweifeln, Freundschaft und Solidarität, von der Macht der Sprache und digitaler Gewalt. Seit seinem Coming-Out engagiert sich Linus für die Rechte von trans Menschen. Vor allem im Netz, aber nicht nur dort, begegnet ihm seither immer wieder Hass. Doch Schweigen ist für ihn keine Option.
«Linus Giese erzählt seine Geschichte so offen, mutig und spannend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Ich sage das nicht oft, aber: Hören Sie diesem Mann zu.» (Margarete Stokowski)

 

 

 

 

  • Text/Illustrationen: Linus Giese
  • Softcover, 224 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • 13.6 x 21 cm
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch
  • ISBN: 978-3-518-46803-6
  • Produktnummer: BG-978-3499003127
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